Die Juselhalle informiert!

Wie wird es mit der Finsterwalder Juselhalle in diesem Jahr weitergehen?

Das Projekt endet am 31. August diesen Jahres und keiner weiß zum jetzigen Zeitpunkt was kommt? Wird ab dem 01. September die Juselhalle wieder verwaisen, oder gibt es eine Möglichkeit die Halle am „Leben“ zu lassen? Fragen, die insbesondere die Bürgerarbeiter beschäftigen.

Mit viel Herz durch die Bürgerarbeiter und Sponsoren wurde aus der guten alten Juselhalle eine repräsentative Begegnungsstätte für Jung und Alt geschaffen. Soll das alles umsonst gewesen sein?

Viele Vereine und Gruppen nutzen bereits kontinuierlich die Juselhalle und würden diese auch gerne weiter in Anspruch nehmen. Gern würden wir uns über das Interesse weiterer Vereine freuen, damit es für die Juselhalle weitergehen kann.

Trotz der Ungewissheit über die Zukunft, sind weitere Termine geplant.

So treffen sich weiterhin jeden 2. Montag im Monat von 13:30 bis 16:00 Uhr die Selbsthilfegruppe Diabetes und die  Stuhlsportgruppe der AWO jeden 3. Mittwoch im Monat von 13:30 bis 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Juselhalle.

regelmäßige Termine

jeden Montag16:00 bis 17:30 Uhr Malzirkel - Bilder malen unter Anleitung
19:30 bis 21:00 UhrFrauensportgymnastik
jeden Dienstag16:00 bis 17:30 UhrKreatives Werkeln im Bereich Holz
Bau von Insektenhotels, Vogelhäusern u. a. unter Anleitung
16:00 bis 17:30 UhrStrick- und Häkelzirkel mit gemütlichen Beisammensein von Jung und Alt
jeden Mittwoch16:00 bis 17:30 UhrSpielnachmittag
diverse Karten und Brettspiele
jeden Donnerstag16:30 bis 18:00 UhrPolnischkurs für Anfänger

Warum heißt die Juselhalle denn nun eigentlich Juselhalle?

Die Halle wurde Anfang der 50er Jahre nach der Vulkanisier – Werkstatt der Familie Jusel benannt. Die Vulkanisier – Werkstatt lag genau hinter der Juselhalle und jeder der die Turnhalle besuchen wollte sagte „… wir treffen uns zum Sport bei Jusels…“. Da sich diese Bezeichnung irgendwann so einbürgerte und jeder nur noch von der „Juselhalle“ sprach, benannte man sie dann dem entsprechend um.

Das Team

Das Team, das angetreten ist, um die Juselhalle wieder zum Leben zu erwecken,  besteht insgesamt aus 12  Personen. Davon sind 10 Teammitglieder im Rahmen der Bürgerarbeit, über das „Horizont – Sozialwerk“ angestellt und 2 Teammitglieder über das BIWAQ – Projekt, gefördert durch „das ESF – Bundesprogramm „Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“.

Alle 12 Teammitglieder kommen aus unterschiedlichen Berufszweigen und verfügen über langjährige praktische Erfahrungen.  Ein weiterer Vorteil stellt die tiefe Verbundenheit aller mit der Stadt Finsterwalde dar. Fast alle sind hier geboren oder leben seit vielen Jahren in der Sängerstadt. Jeder weiß um die Geschichte der Juselhalle und ist sich der großen Verantwortung, einen Teil der Geschichte mitschreiben zu dürfen, bewusst.

Wir haben die einmalige  Möglichkeit aktiv an der Planung und  Umsetzung einer  kulturellen Begegnungsstätte in unserer Stadt mit zu wirken. Wir nehmen diese Herausforderung gerne an und hoffen auch andere von unseren Ideen und unserem Engagement überzeugen zu können.

Netzwerke

Gemeinsam mit dem Horizont – Sozialwerk, der EEPL GmbH, der Stadt Finsterwalde und den Bürgerarbeitern soll ein Arbeitskreis ins Leben gerufen werden, der alle wichtigen Entscheidungen, die innerhalb der Projektzeit getroffen werden, mit trägt. Ideen, Vorstellungen und Finanzierungsmodelle könnten in diesem Rahmen von allen Beteiligten erarbeitet, vorgestellt, diskutiert und beschlossen werden.

Regionale Unternehmen und ortsansässige Institutionen sollen durch intensive Dialoge über den Stand der Projektumsetzung informiert und gleichzeitig angehalten werden, sich aktiv in bestimmte Bereiche mit einzubringen. Des Weiteren werden sie die Möglichkeit erhalten, zum Beispiel Workshops, Betriebsfeierlichkeiten oder Versammlungen in den Räumlichkeiten der Juselhalle durchzuführen.

Da die Begegnungsstätte Juselhalle gleichzeitig auch als Schnittstelle für Vereine und andere Bürgerinitiativen, Sportgruppen, Schulen und Betriebe gedacht ist, soll diesbezüglich ebenfalls ein weit reichendes Netzwerk auf- und ausgebaut werden. Die eben genannten Institutionen sollen angesprochen und eingeladen werden, einen Teil ihrer geplanten Aktivitäten, auch in den Räumlichkeiten der Juselhalle umsetzen zu können.

Die Räumlichkeiten

Die Räumlichkeiten der gesamten Juselhalle und des später hinzugekommenen Anbaus befinden sich rein äußerlich in einem desolaten Zustand, die bauliche Grundsubstanz hingegen scheint nicht angegriffen zu sein.

Ziele

Unser Ziel ist es, die momentan leer stehende und verwaiste Juselhalle wieder mit Leben zu erfüllen und daraus eine Schnittstelle für alle Generationen, Nationalitäten und Randgruppen zu entwickeln und zu etablieren, wie es sie in Finsterwalde noch nie gab.

Die Juselhalle soll zu einem zentralen Anlaufpunkt innerhalb der Stadt Finsterwalde heranwachsen.

Interessierte Bürger aus allen Generationen und Nationalitäten sollen sich in den Angeboten ebenso wieder finden, wie von einer Behinderung betroffene Menschen oder andere Zielgruppen.

Kindergärten und Schulen sollen durch entsprechende Angebote ebenso animiert werden die Juselhalle zu besuchen und zu nutzen wie soziale Vereine, Verbände, öffentliche Einrichtungen und Betriebe.

Auch Sie können mitwirken

Sie haben Ideen, die die Juselhalle als Begegnungsstätte noch attraktiver machen könnten oder wollen gern dazu beitragen, dass ihr neues Leben eingehaucht wird?

Dann melden Sie sich bei uns, denn jeder Bürger ist dazu eingeladen, sich zu engagieren.

Über den Button haben wir Ihnen das aktuelle Faltblatt zum Projekt zur Verfügung gestellt.