Unternehmertreffen an der F60

Es ist zu einer guten Tradition geworden, das jährliche Unternehmertreffen der Metaller in der Vorweihnachtszeit an der F60 durchzuführen.

In diesem Jahr trafen sich ca. 20 Unternehmer der regionalen Metall- und Elektroindustrie und diskutierten gemeinsam mit der Schulleiterin der Oscar-Kjellberg-Oberschule, Frau Cornelia Warsönke,  und der Referatsleiterin des MASGF, Frau Dr. Alexandra Bläsche, über die Zukunft der Fachkräftesituation in der Lausitz. Das wurde durch Möglichkeiten umrahmt, die die EEPL zur positiven Unterstützung dieses Veränderungsprozesses beisteuern kann. Neben verschiedenen Bildungsangeboten sind das zum Beispiel Projekte zur Sozialpartner-RL des Landes Brandenburg und zu Jobstarter, einer Initiative des Bundes.

Nachdem eingangs die Situation des Jahres 2017 als sehr positiv von allen Unternehmern eingeschätzt wurde, gab es sehr ehrlich dargestellte Erwartungen zu den Auswirkungen des Struktur- und Demografie-Wandels in der Region.

Gefestigte Wirtschaftsunternehmer können realistisch kurz- und mittelfristige Zukunftsprognosen für ihre Branche abgeben. Diese sollten in politische Entscheidungen einfließen. Es wurde konstruktiv diskutiert, so dass viele Anregungen mit nach Potsdam gegeben werden konnten.

Abschließend wurde zum traditionellen Entenessen geladen.

Alle sind sich einig – dieses Unternehmertreffen ist eine gute Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand hinaus Lösungen zu finden, die allen nützen.

Bundeswettbewerb "Jugend schweißt" - die Elbe-Elster-Region ist ganz vorn mit dabei

Vom 24.09.bis 27.09.2017 fand der DVS Bundeswettbewerb „Jugend  schweißt“ im Rahmen der Internationalen Messe Schweißen und Schneiden in Düsseldorf statt. Der Wettbewerb wurde unter den Augen des Messepublikums auf einer eigens dafür eingerichteten Schweissarena ausgetragen. Die interessierten Messebesucher konnte die besten Jungschweißer Deutschlands bei Ihrem Wettstreit hautnah beobachten. Für die Wettbewerbsteilnehmer war das ein ganz besonderes Erlebniss Ihre Leistung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Über die DVS-Landeswettbewerbe qualifizierten sich 54 Jugendliche aus 14 Bundesländern. Für den DVS Landesverband Berlin-Brandenburg  gingen Philipp  Schreier im Metallaktivgasschweißen, Eric Kersten im Elektrodenhandschweißen, Hans Freudiger in Gasschweißen und  Bennet Spitzer im Wolfram-Inertgasschweißen an den Start. Nach der Anreise am Sonntag in der DHJ Jugendherberge Düsseldorf direkt am Rein gelegen, wurden alle Teilnehmer und Betreuer durch die Organisatoren Frau Esau von der DVS Hauptgeschäftsstelle und Herrn Herold dem Leiter der DVS Bundesarbeitsgruppe „Jugend Schweißt“ herzlich begrüßt. Im Anschluss ging es zur Theoretischen Prüfung und zur organisatorischen Einweisung. Die Wettbewerbe waren so geplant das am Montag die Schweißverfahren  Gasschweißen und Wolfram-Inertgasschweißen  und am Dienstag das Elektrodenhandschweißen und das Metallaktivgasschweißen stattfanden. Jeder Wettbewerbsteilnehmer hatte in seinem Schweißverfahren 3 Wettbewerbsstücke zu schweißen nach erfolgter Bewertung standen die Ergebnisse fest. Die Siegerehrung erfolgte am Mittwoch auf der Bühne des DVS –Messestandes in Halle 15, für alle Teilnehmer standen sehr attraktive Geld und Sachpreise zur Verfügung die von namhaften Firmen gesponsert wurden. Die Teilnehmer des DVS Landesverbandes Berlin-Brandenburg belegten folgende Platzierungen.

2.Platz im Metallaktivgasschweißen  Philipp Schreier DMS GmbH

3.Platz im Gaschweißen  Hans Freudiger Heizung und Sanitär Woltersdorf e.G.

4.Platz im Lichtbogenhandschweißen Eric Kersten Finow Rohrsysteme GmbH

8.Platz im Wolfram-Inertgasschweißen  Bennet Spitzer Hoffmeier       Industrieanlagen GmbH & Co. KG

3.Platz in der Länderwertung aller DVS Landesverbände

DVS Landeswettbewerb „Jugend schweißt“ 2017 in Götz

12 Schweißer und eine Schweißerin im Alter zwischen 16 und 23 Jahren, die sich bei den Bezirkswettbewerben qualifizierten, trafen sich um die besten Nachwuchsschweißer auf Landesebene zu küren.

Der Wettbewerb fand am 10.06.2017 im Zentrum für Gewerbeförderung in Götz der SL Potsdam statt.

Drei Prüfstücke mussten in einem Schweißverfahren E, MAG, WIG und Gasschweißen geschweißt werden aber auch die theoretischen Kenntnisse wurden mit 20 Fragen abgefragt .Die Wettbewerbsstücke wurden von der Jury nach den internationalen Bewertungskriterien  bewertet.

Einige Teilnehmer sind schon zum zweiten Mal beim Landeswettbewerb dabei, so zum Beispiel Phillipp Schreier der 2014 seine Schweißerausbildung in der DVS-Kursstätte der EEPL GmbH begann und auch schon 2015 beim Bundeswettbewerb den 2.Platz belegte.

Zum Ende standen die Sieger fest, die dann den DVS Landesverband Berlin-Brandenburg am 24.09-27.09.2017 zum Bundeswettbewerb in Düsseldorf vertreten werden. Alle Teilnehmer konnten attraktive Preise z. B. Handplasmaanlage , Schweißinverter, Automatikhelme  mit nach Hause nehmen, die von Sponsoren zur Verfügung gestellt worden.

Die Sieger im Wettbewerb des DVS-Landesverband  Berlin Brandenburg „Jugend schweißt" 2017

  • Gasschweißen: Hans Freudiger, Heizung und Sanitär Woltersdorf eG
  • Lichtbogenhandschweißen: Eric Kersten, Finow Rohrsysteme GmbH
  • Metall-Aktivgasschweißer: Philipp Schreier, Vietzke Metallbau GmbH & Co.KG
  • Wolfram-Inertgasschweißen: Bennet Spitzer, Hoffmeier Industrieanlagen GmbH & Co. KG

Schüler-AG: Farbwerkstatt ganz in "schwarz-gelb"

Max Emil Krüger, Schüler der Oscar-Kjellberg-Oberschule und Fan des Fußballvereins Dynamo Dresden wurde mit den Unterschriften aller Zweitliga-Spieler überrascht.

Unter Anleitung entwickelte und gestaltete er gemeinsam mit Pauline Pohl in der Schüler-AG ein Bild mit dem Schriftzug seines Lieblingsvereins im Graffiti-Stil.
Ohne seines Wissens haben alle Profi-Spieler auf dem fertigen Bild unterschrieben. Begeistert bedankt sich Max für die heimliche Aktion bei allen Beteiligten!

Metallunternehmen aus Finsterwalde unterstützen auch in den kommenden 3 Schuljahren die Schüler-AG der Oscar-Kjellberg-Oberschule

Am 28.02.2017 trafen sich die Geschäftsführer von Metall Finsterwalde zu einem Strategiemeeting. Schon seit einigen Jahren unterstützen sie die Durchführung der Schüler-AG der Finsterwalder Oscar-Kjellberg-Oberschule finanziell. Nun wurde bereits zum 2.x ein Kooperationsvertrag abgeschlossen, der das gemeinsame Vorhaben besiegelt.

75 Schüler pro Woche aus den Klassen 8 -10 wechseln im Rahmen des Ganztagskonzeptes den Lernort und nehmen im Kompetenzzentrum TFO an der beruflichen Orientierung teil.

Die Unternehmen erklärten ihre finanzielle Beteiligung schriftlich und boten darüber hinaus nützliche Unterstützung an, z.B. die Durchführung von Betriebsbesichtigungen für interessierte Schüler und Schülerinnen.

Die Schulleiterin Frau Warsönke war sehr erfreut über diese unbürokratische Unterstützung. So heißt das doch, dass diese Art der beruflichen Orientierung auch in den Schuljahren 2017/18, 2018/19 und 2019/20 sicher in den Schulablauf einzuplanen ist. 

DANK gilt der:
FIMAG Finsterwalder Maschinen- und Anlagenbau GmbH
FRIEDBERG Formteil- und Schraubenwerk GmbH, Finsterwalde
Voestalpine Wire Germany GmbH, Finsterwalde
Galfa GmbH & Co. KG, Finsterwalde
N+S Norm- und Sonderschrauben GmbH, Finsterwalde
Kjellberg,Finsterwalde

Jugend schweißt 2017

Bezirkswettbewerb „Jugend schweißt 2017“ des DVS – Bezirksverbandes Cottbus

Termin: 01.04.2017

Ort:       DVS Kursstätte EEPL
             im Kompetenzzentrum TFO
             Turmstraße 9        
             03238 Massen

Jugendliche zwischen 16 und 23 Jahren können ihre fachkundlichen und praktischen Fertigkeiten im Schweißen unter Wettkampfbedingungen miteinander messen. Die Sieger werden den BV Cottbus beim Landeswettbewerb Berlin-Brandenburg vertreten. Allen interessierten Firmen aus der Metallbranche, die Jugendliche ausbilden und Schweißtechnische Grundkenntnisse besitzen, können sich an den DVS Bezirksverband Cottbus  wenden. Natürlich gibt es wieder Sach- und Geldpreise für die drei Erstplatzierten in den jeweiligen Schweißverfahren, bei Erreichen von 70% der Bewertung. Alle notwendigen Informationen finden Sie auf der Homepage des DVS Bezirksverbandes Cottbus www.dvs-bb.de .

Fragen zum Wettbewerb „Jugend schweißt“ richten Sie bitte an I. Reinhold, Tel.: 03531719960.

Ausbildung zum Holzfertiger – Chance für einen Einstieg in den Arbeitsmarkt

Am 01.02.2017 begann der erste Holzfertiger am Standort Herzberg seine Ausbildung. Sehr praxisnah erlernt er den Umgang mit dem Werkstoff Holz.

Die Ausbildung gliedert sich in verschiedene Module, die individuell belegt werden können. Auch ein Praktikum im Unternehmen kann Teil der Ausbildung sein. An den EEPL-Standorten Herzberg, Massen/Finsterwalde und Elsterwerda ist diese Ausbildung möglich.

Die fachliche Leitung der Ausbildung hat Herr Euteneuer übernommen. Selbst Meister für Holztechnik kann er jeden Interessenten gut zu Ausbildungsinhalten und beruflichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt beraten. Herr Euteneuer ist unter 03535/493440 zu erreichen.

In der Ausbildung werden Grundlagen der Holzbe- und Verarbeitung vermittelt. Es ist ein guter Start für eine Beschäftigung in der holzverarbeitenden Industrie sowie im Handwerk. Aber auch im Dienstleistungsbereich für Haus und Garten bestehen Beschäftigungsalternativen mit den erworbenen Kenntnissen.

Junge Menschen, die bisher nicht in der Pole-Position standen, können die Ausbildung nutzen, um eine „richtige“ duale Ausbildung daran anzuschließen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier. Wir freuen uns auf jeden Interessenten! 

Ihr EEPL-Team

Geschäftsführer der Metallbranche treffen sich zum Jahresausklang an der F60

Zum Jahresausklang trafen sich die Unternehmer der Arbeitsgemeinschaft der Metall- und Elektroindustrie (ARGE MEI) am 05.12.2016 an der F60. Dieses, durch EEPL organisierte Treffen, ist zu einer guten Tradition in der Branche und der Region geworden. In einem kurzen Statement zur eigenen Geschäftsentwicklung bestätigten alle Unternehmer, dass sie auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken können. Ebenso stimmt der Ausblick in 2017 optimistisch. Einzig die zu erwartende Fachkräftesituation wirft Fragen auf.

Am Unternehmertreffen teilgenommen haben in diesem Jahr Claudia Sieber, Bereichsleiterin  der Agentur für Arbeit, und Cornelia Warsönke, Schulleiterin der Oscar-Kjellberg-Oberschule in Finsterwalde. Sie gaben interessante Einblicke in die aktuelle Flüchtlingssituation in der Region. Die Unternehmer zeigten sich sehr interessiert an den Entwicklungen, da die Geflüchteten auch zu den möglichen, zukünftigen Mitarbeitern von morgen zählen.

Für die Region sind das Unternehmertum der Einzelnen und der starke Zusammenhalt in der Branche ein Stabilisator. Das Miteinander der Metaller soll im Jahr 2017 aufrecht erhalten und weitergetragen werden.

Auch seitens EEPL besteht der Anspruch, weiterhin als vorausschauender Netzwerkmoderator zu agieren. Wir freuen uns als Ansprechpartner von EEPL auf das neue Jahr!

Gabi Witschorke        03531/ 717 98 22
Rolf Bucko                  03531/ 71 99 60
Jana Terno                03531/ 717 98 12
Katrin Jäser               03531/ 717 98 14

Managementzertifizierung nach der aktuellsten Norm - DIN EN ISO 9001:2015

Das Managementsystem der EEPL  hat erneut ein erfolgreiches Audit bestanden.
Das Besondere daran ist die neue Norm DIN EN ISO 9001:2015 mit der Notwendigkeit für veränderte Blickwinkel in der Sichtweise auf das Unternehmen und die damit verbundenen Verankerungen in dokumentierten Prozessen und deren Beschreibungen.

Dem Audit voran ging eine komplette Anpassung aller Abläufe und Dokumente auf die neuen Anforderungen.

Perspektivisch wird nun alles in der Praxis erprobt.

Weitere Anpassungen werden einfließen, damit die zu erwartenden Erleichterungen in der Prozessumsetzung spürbar werden.

Die EEPL ist zudem, nach dem Recht der Arbeitsförderung AZAV zertifiziert.

Erstes transnationales Treffen im Erasmus+ Projekt HanDS

Am 01.09.2016 startete das transnationale Projekt „HanDS“ unter der Leitung von Stichting Surplus aus den Niederlanden. In dem Projekt werden Kooperationsansätze zwischen Schulen und Arbeitsmarkt entwickelt und erprobt, um einen Beitrag zur Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa zu leisten.

Vom 19.-21.09.2016 traf sich die Projektpartnerschaft in den Niederlanden. Erste Festlegungen für die gemeinsame Zusammenarbeit wurden getroffen. Zudem haben wir die Berufsschule „Diekman“ und ein Arbeitsprojekt für Langzeitarbeitslose „de Forelderij“ besucht.

Beteiligte Partner:
- Stichting Surplus (NL)
- Vakschool Het Diekman (NL)
- Istitudo d’Istruzione Superiore Majorana (IT)
- Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz GmbH (DE)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Neue Chancen für ausgebildete Industriefertiger in Elsterwerda

Nachdem alle Prüfungen der IHK erfolgreich abgelegt worden, haben in dieser Woche in Elsterwerda sechs Teilnehmer ihre modulare Ausbildung zum Industriefertiger (Metall) nach 12 monatiger-Ausbildungszeit beendet. Und das Beste ist, dass nun auf jeden neue Perspektiven warten. Fünf von ihnen wechseln direkt in die Betriebe der Region an ihren neuen Arbeits- oder Ausbildungsplatz.

Dank gebührt auch dem Jobcenter in Bad Liebenwerda. Die Finanzierung der Ausbildung erfolgte über das SGB III und die daraus resultierenden Bildungsgutscheine.

Massen: Der zweite Durchlauf wurde erfolgreich mit einer Zertifikatsübergabe beendet

In den letzten drei Monaten haben 30 AsylbewerberInnen als Kunden der Agentur für Arbeit und des Jobcenters Finsterwalde bei uns in Massen berufsbezogene, deutsche Sprachkenntnisse erlernt sowie erste berufsrelevante Fähigkeiten verschiedener Gewerke erprobt. Zudem haben die TeilnehmerInnen des Projektes mit Unterstützung der Sozialarbeiterin große Schritte in ein geregeltes Leben in unserer Region gemacht. Mittlerweile haben 9 eine eigene Wohnung bezogen, einen Energieversorger gefunden und sind krankenversichert.

Am letzten Tag haben alle TeilnehmerInnen ein Abschlusszertifikat bekommen. Die Sozialarbeiterin, Frau Klinke und der Sprachdozent, Hr. Radlach haben sich für den Ehrgeiz der Teilnehmenden bedankt. Viele von ihnen freuen sich auf das nächste Modul oder wechseln in das Projekt Dynamo.

Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und das Vertrauen bei den MitarbeiterInnen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters.

MACARENA zur Scheckübergabe

Am 24.06.2016 hatten die 10.Klassen der Oscar-Kjellberg-Oberschule in Finsterwalde ihren letzten Schultag.
Das war ein guter Grund für den Geschäftsführer von EEPL, Mirko Freigang, einen Scheck über 1.000 € vorbei zu bringen.
Empfangen wurden die Vertreter von EEPL mit einer stimmungsvollen MACARENA-Darbietung am Morgen.

Alles fand seinen Ursprung bei  den Jubiläumsvorbereitungen zum 20-jährigen Bestehen von EEPL am 20.05.2016.
Die eingeladenen Gäste erhielten den dezenten Hinweis, dass sich alle sehr über die Unterstützung des Festes der Begegnungen zwischen Finsterwalder Schülern und Jugendlichen der Partnerstadt Montataire aus Frankreich freuen würden und EEPL aus diesem Grund gern auf weitere „Mitbringsel“ verzichten würde.
So geschehen….es kamen knapp 1000 € zusammen, EEPL hat den Rest aufgefüllt, so dass die stolze Summe von 1000 € dann übergeben werden konnte!

Danke nochmals auf diesem Wege allen Spendern und der Schule ein wunderbares Fest!

20 Jahre EEPL

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EEPL blickt in entspannter Atmosphäre mit Wegbegleitern und Mitarbeitern auf 20 bewegte Jahre der Firmengeschichte zurück und läutet die nächsten Jahre einer guten Zusammenarbeit ein. Am 20.05.2016 fand dazu in Finsterwalde eine Festveranstaltung statt.

"Willkommen in Deutschland" nimmt Fahrt auf

Lausitzer Runschau vom 13.04.2016

Es ist fast unmöglich, sich die Strapazen vorzustellen, die für Nigusu Aynalem (25) aus Eritrea und seine Frau Tadesse Shemit (20) auf der dramatischen Flucht aus ihrer Heimat Eritrea hierher nach Deutschland durchlebten. Das Gefühl von Sicherheit und Zuversicht dürften wohl die wichtigsten Aspekte in der Verarbeitung einer solch traumatischen Erfahrung sein.

Das Projekt Willkommen in Deutschland umfasst eine eng verzahnte Integrationskette, die neben der Vermittlung von Sprachkenntnissen und hiesigen gesellschaftlichen Normen und Gepflogenheiten durch kompetente Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch in der Bewältigung persönlicher Belange der Menschen unterstützend zur Seite steht.

Im Rahmen dieser Integrationsmaßnahme und in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, begann Nigusu Aynalem bei der EEPL GmbH eine Berufsausbildung zum Industriefertiger. Ein gewaltiger Schritt für das junge Paar und das mittlerweile geborene Söhnchen Amaneal, der für die Zukunft hoffen lässt und dazu beiträgt, nicht nur angekommen zu sein, sondern sich auch angekommen zu fühlen.

Willkommen in Deutschland - Welcome to Germany

Es ist uns ein besonderes Anliegen in alle unsere weitreichenden Integrationsbemühungen auch die Zielgruppe der Flüchtlinge und Asylbewerber mit einzubeziehen.
Als ersten Schritten haben wir dazu eine Aktivierungsmaßnahme Willkommen in Deutschland aufgelegt, in der wir die deutsche Sprache und unser Lebensverhalten auf unkonventionelle Art und Weise vermitteln können. Das geschieht in 3 Monaten, welche um weitere 2 Monate verlängert werden können.
In Herzberg arbeiten wir in dem Bereich seit einigen Wochen mit Menschen aus Afghanistan und Syrien, in Massen starten am 02.11.2015 Teilnehmende aus Eritrea.
Die Methode der Integration ist vergleichbar mit einem guten, funktionsfähigen Getriebe, wo die einzelnen Zahnräder ineinander greifen.
Wir geben den Menschen mit ausländischer Herkunft und avisiertem oder bereits vorhandenem Bleiberechtsstatus die Zuversicht, hier bei uns gebraucht zu werden.
Unterstützt wird das am Anfang durch die Beteiligung der Menschen in  kleinen Projekten, die auf das Gemeinwohl ausgerichtet sind.
Unterstützt wird es durch das vermitteln der deutschen Sprache in learning by doing – Verfahren.

Willkommen in Deutschland ist der Beginn einer Integrationskette, in der weitere Kettenglieder folgen sollen.
Das können sein:

  • Sprachkurse
  • der Bezug eigener Wohnungen (wird unterstützt durch Frau Essa im Projekt des Landkreises EE)
  • Weiterbildungen
  • Praktika
  • bis hin zur Vermittlung in Beschäftigung.

Wir wissen, dass wir mit unserem Angebot dort ganz am Anfang der Kette stehen und das es ein  langer Weg werden wird, bei dem sicher auch noch einige Hürden zu überwinden sind.
In dem gesamten Prozess mitwirken zu können, betrachten wir als große Chance aber auch als Herausforderung.

Und wir freuen uns mit den Menschen, wenn wir den nächsten Schritt der Integration auf einem sicheren vorhergehenden aufbauen können.
Deshalb bemühen wir uns auch,  ganz konkrete individuelle Einzelfallhilfe zu leisten – für eine bunte Republik Deutschland!