Archiv der Kategorie: Projektarchiv

EDUCATED / Industrial worker 2.0

EDUCATED / Industrial worker 2.0

Background and objective :

In the district of Southbrandenburg the metal processing industry is one of the few sectors of the economy with continuous growth. To maintain this, qualified professionals must be constantly available . That is endangered by the absolutely declining number of school leavers , such as by partially inadequate training maturity of potential applicants.

The project therefore turns to the question of how young people from the region in transition to training and the training can be supported, depending on their level of performance and successfully achieve a vocational qualification.

Through the use of a strength -oriented competence appraisal system in vocational orientation phase of the secondary one , in the Finsterwalde school to class 10, young people should be given the opportunity to get to know early on their strengths and resources and suitable to use . Suggestions for the starch -oriented skills development system come from experienced partners from Austria .

For the training phase of the wearer good experiences from the development of modular training in Industrial worker (metal) are taken up in the project in order to develop additional modules in the Metal / electrical for Industrial worker 2.0. The outcome -oriented description of the modules makes it possible to carry out a mapping training as an Industrial workers 2.0 with the German Qualifications Framework and thus to be able to provide comparability nationally and internationally. Swedish experiences open up the view for a flexible and largely consistent training system.

From polish experiences this project want to learn from advanced practice in working with the national qualifications framework .

Expected labor policy effects:

Due to the modular structure in conjunction with the development of individual support systems maturity and career adolescents and young adults are facilitated with performance deficits and prevent drop-outs. The demand for skilled workers can be covered in the region Southbrandenburg in the metal and electrical industry. Beyond the region is an example of cooperation between schools , business and vocational training for more flexibility and permeability in vocational training will be given. The modular part of training can not only make contributions to the fields in the sector "Energy / Energy Technology " and " metal production, handling and processing / mechatronics " , but also help meet the demand for skilled workers in other regions and fields in the sector.

Initiative Oberschule / Kompetenzwerkstatt

Initiative Oberschule / Kompetenzwerkstatt

Am 21.10.2013 startete die Durchführungsphase der Kompetenzwerkstatt im Rahmen der Initiative Oberschule in unserem Kompetenzzentrum Trennen – Fügen – Oberflächenbeschichten.
Dabei haben 10 Schüler der Oscar – Kjellberg – Oberschule die Möglichkeit einer passgenauen Berufsorientierung in den Klassenstufen 7 bis 9.
Auf einen dreiwöchigen schulischen Lernort folgt ein einwöchiger praktischer Lernort. Dabei stehen den Schülern die Werkstätten Hauswirtschaft, Mediengestaltung, Holz, Metall und Farbe offen. Die Schüler/-innen arbeiten in eigenen Kleinprojekten auf der Grundlage der ermittelten Stärken mit Materialien im gewerblich – technischen Bereich, die sie auch später in den Unternehmen der Region bzw. im alltäglichen Leben vorfinden.



Ausbildungslotse

Ausbildungslotse

Durch das Regionalbudgetprojekt V “Ausbildungslotse” werden Jugendliche aus der Lausitz durch eine innovative und kooperative Projektidee fit gemacht für eine betriebliche Erstausbildung.
Wer schon einmal seine Chance auf einen erfolgreichen Berufsabschluss nicht nutzen konnte, dem kann jetzt umfassende Hilfe zuteil werden.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, eine Vielzahl von Werkstätten zur Erlangung berufsrelevanter Fähig- und Fertigkeiten bei der EEPL GmbH zu nutzen.

Es finden umfassende berufspraktische Erprobungsphasen in regionalen Unternehmen statt, wodurch sowohl die Unternehmen als auch die potentiellen Auszubildenden ausreichend Gelegenheit haben, sich aufeinander einzustellen.

Schon vor Ausbildungsbeginn sind dadurch Details aus der späteren Berufstätigkeit erlebbar.

Zielgruppe

Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig, kostenfrei und richtet sich an jugendliche Ausbildungssuchende zwischen 16 und 25 Jahren.

Inhalte

- praktisches Berufstraining in den Werkstätten der EEPL GmbH (Metall, Holz, Kreativ, Gastro und kurstechnische Schweißstätte)
- umfassender Berufswahltest bei der BASF GmbH in Schwarzheide
- berufsschulvorbereitender Unterricht in Kleingruppen
- Qualifizierungslehrgänge, wie Gabelstaplerschein, Kassentraining, MAG- und E- Handschweißen, Softskills, Teamtraining, Jugendgruppenleiterschein, Erst-Hilfe-Lehrgang
- Informationstouren, Berufsbildungsmessen und Betriebsbesichtigungen
- gemeinsame Gruppenaktivitäten, wie Volleyball und Fitnesstraining im "Galaxy", Hochseilgarten, Kulturreisen und Beteiligung an Aktivitäten der "AG Jugendarbeit für ein zukunftsfähiges Finsterwalde" über Jugend mischt mit e.V.
- Unterstützung bei der Stellensuche in der Region Elbe-Elster und bei Bewerbungsaktivitäten
- Lebens- und Konfliktberatung, sowie ggf. Vermittlung zu anderen Fachberatungsstellen

Einsatzorte

Werkstattbereiche der EEPL GmbH in Finsterwalde, Bad Liebenwerda, Herzberg und Kooperationsunternehmen im Landkreis Elbe-Elster

Ziel

Abschluss eines Ausbildungsvertrages oder die Aufnahme eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältisses

Projektlaufzeit: 01. März 2012 - 28. Februar 2014

Referenzen
 Im Rahmen des vorangegangenen Regionalbudgetprojektes IV "Berufseinstiegspate" wurden

20 Teilnehmer in eine berufliche Erstausbildung, in Betriebe des Landkreises Elbe-Elster vermittelt

9 Teilnehmer in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse bei regionalen Arbeitgebern untergebracht

Des Weiteren hat das Projekt "Berufseinstiegspate" dazu geführt, dass weitere neun Teilnehmer zur langfristigen Verbesserung ihrer Beschäftigungsperspektiven auf dem 1. Arbeitsmarkt mittlerweile regelmäßig z.B. einer schulischen Ausbildung, modularen Umschulung, geringfügigen Tätigkeit oder einer ehrenamtlichen Beschäftigung nachgehen.

Ausbildungsnavigator

Ausbildungsnavigator

Verzahnungsmodell Finsterwalde / Lauchhammer
Förderung passgenauer Wege von Jugendlichen mit heterogenen Zugangsvorraussetzungen in regionale Wirtschaftsbranchen als Beitrag zur Fachkräftesicherung der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Entwickelt als "Verzahnungsmodell Finsterwalde / Lauchhammer" von der EEPL GmbH Finsterwalde, der Wequa GmbH Lauchhammer und mit Unterstützung der BASF Schwarzheide GmbH.

Förderung durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderung von Modellversuchen "Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung".

Projektdauer: 01.04.2011 - 31.03.2014

Kooperationspartner

 WEQUA GmbH, Am Werk 4b, 01979 Lauchhammer
 Geschäftsführer: Dr. Bernd Rehahn 

Wissenschaftliche Begleitung

Prof. Dr. Klaus Jenewein, Dr. Heidi Felsche und Dr. Bianca Lehmann

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
 Institut für Berufs- u. Betriebspädagogik
 Zschokkestr. 32, 39104 Magdeburg

Der Modellversuch ist Teil des BIBB-Förderschwerpunktes „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“. Bei dem Modellversuch geht es um eine passgenaue Verzahnung zwischen

- Jugendlichen in der Schule, auf der Suche nach Ausbildung oder beim Einstieg in die Ausbildung – darunter auch solchen mit schwacher Motivation und Leistung
- Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)
- regionalen Angeboten der Berufsorientierung, Ausbildungsvorbereitung und Ausbildungsbegleitung.
Besonders für leistungsschwächere Jugendliche werden passgenaue Wege in die duale Ausbildung gesucht und als Modell entwickelt. Hierzu werden 90 Jugendliche in einem Pool erfasst und individuell begleitet. Gleichzeitig wird die Realisierung des Fachkräftebedarfes von KMU unterstützt. Insgesamt 40 KMUs werden hierzu konkrete Unterstützungen angeboten.

Die vorhandenen regionalen Angebote der Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung (z.B. Berufseinstiegsbegleiter, Berufsberater, Angebote von Landkreis, Schulen und von Trägern der Berufsorientierung) werden systematisch erfasst.

Um die drei oben genannten Seiten regional besser zu verzahnen, entwickelt das Projekt Module, die den Kontext der regionalen Berufsorientierung und Berufsvorbereitung bereichern und das „Navigieren“ der Jugendlichen bis hin zum Ausbildungsplatz wirksam unterstützen. Folgende Module werden hierzu entwickelt und praktisch erprobt:


Kompetenzwerkstatt zur Berufsfindung
Mit den im Pool aufgenommen Jugendlichen werden in der Eingangsphase ausführliche Übungen durchgeführt, die ihre Stärken, Interessen und Neigungen für die Berufswahl feststellen. Sind die Stärken und Berufsneigungen der Jugendlichen festgestellt, können sie besser mit dem tatsächlichen Ausbildungsbedarf der Unternehmen verknüpft werden. Das Modell der Kompetenzwerkstatt ist vom Zukunftszentrum Tirol entwickelt und zertifiziert worden. Im Projekt Ausbildungsnavigator wird die Kompetenzwerkstatt mit allen Modulen verzahnt, bei denen Jugendliche an Ausbildung herangeführt werden, so zum Beispiel mit dem folgenden Modul:

Berufsorientierung in der Ganztagsschule
Das Pilotvorhaben entwickelte die EEPL gemeinsam mit der Oberschule Finsterwalde. Im Rahmen eines Konzepts der Ganztagsschule spielt die berufliche Frühorientierung eine wesentliche Rolle. Schüler beteiligen sich nach dem Schulunterricht an einer Arbeitsgemeinschaft in gewerblich-technischen Bereichen (Schwerpunkt Metall). Die Schüler werden im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft gezielt und passgenau mit ihren späteren potenziellen Ausbildungsunternehmen in Verbindung gebracht. Diese Unternehmen sind gleichzeitig Verbundpartner in der beruflichen Erstausbildung Metall sind (siehe unten). Das Modell ist ein Beispiel dafür, wie Lücken in der Berufsorientierung und Ausbildungsvorbereitung an den Oberschulen kreativ geschlossen und SchülerInnen auf konkrete Ausbildungsbedarfe der Unternehmen vorbereitet werden können.

Last-Minute-Angebote für SchülerInnen der 10. Klassen
Nicht alle Ausbildungsangebote sind bei der Arbeitsagentur und können von Berufsberatern empfohlen werden. Auf Grund unserer direkten Kontakte zu den Unternehmen können wir als Projekt weitergehende Angebote unterbreiten und Schüler ohne Ausbildungsplatz im letzten Halbjahr vor Schulabschluss mit Unternehmen zusammen führen: durch Gespräche mit KMU-Geschäftsführern und Azubis, durch Firmenbesichtigungen oder Ferienjobs. Wie immer beim Kontakt mit Schülern, geht es zunächst um den Zugang beim Schulleiter, um Gespräche mit Schulsozialarbeitern, Lehrern, Eltern. Wenn das Umfeld aufgeschlossen ist, wird der Zugang zu den Schülern leichter.

OSZ-Schüler ohne Ausbildungsplatz
Praktikumstage in wechselnden Unternehmen. Die Oberstufenzentren in den beiden Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz führen im Rahmen der Berufsschulpflicht bis zum 18. Lebensjahr SchülerInnen, die die Schule abgeschlossen, aber noch keine Ausbildung begonnen haben. Das Projekt Ausbildungsnavigator bietet diesen Jugendlichen – ausgehend von den Ergebnissen der Kompetenzwerkstatt – Praktikumstage jeweils in mehreren Unternehmen der gewünschten Berufsrichtung an. Die Unternehmen  sehen es gern, weil sie auf diese Weise potenzielle Ausbildungsbewerber kennen lernen können. Mindestens 10 Jugendliche wurden bereits in solche Unternehmenspraktika vermittelt und dort weiter begleitet.

Kennenlern-Angebote für Jugendliche und KMU
Unternehmen brauchen nicht viel Zeit, um festzustellen, ob ein Jugendlicher als Azubi zu ihnen passen würde … und sie haben auch keine Zeit. Deshalb hat es sich als gutes Instrument bewährt, Kennenlern-Angebote zwischen KMU und Jugendlichen zu vermitteln. Wir verbinden dieses Angebot mit den beiden vorgenannten Modulen (Last-Minute-Angebote 10. Klasse und OSZ-Schüler ohne Ausbildungsplatz). Manchmal sind es nur drei Tage – es können drei Wochen oder mehr daraus werden. Am Ende ist der Weg für eine Ausbildung beim Unternehmen geöffnet oder es wird ein neues Kennenlern-Angebot ermöglicht.

Verbundpartner berufliche Erstausbildung Metallberufe
Die Entwicklungsgesellschaft Energiepark Lausitz (EEPL) – Träger des Modellversuches – moderiert das Netzwerk Metall- und Elektroindustrie Südbrandenburg. Hieraus entstand die Erfahrung, dass sich viele der vernetzten Unternehmen an Ausbildungsaufgaben beteiligen würden, wenn ihnen Aufgaben der Grundausbildung abgenommen werden.

Die EEPL übernahm daher Elemente der Grundausbildung. Nicht nur das erste, sondern mittlerweile auch das zweite Lehrjahr werden damit abgedeckt. Die ausbildenden KMU sind bereits bei der beruflichen Frühorientierung dabei und natürlich bei der Ausbildung vom 1. Jahr an. Sie übernehmen dann aber vor allem fach- und unternehmensspezifische Ausbildungsmodule ab 3. Lehrjahr. 15 Azubis werden auf diesem Wege bereits in die Ausbildung eingeführt. Ohne diese Unterstützung hätten die meisten der beteiligten KMU nicht den Weg der Ausbildung beschritten.

Modulare Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe
Unser Verbundpartner WEQUA im Projekt Ausbildungsnavigator entwickelt für Jugendliche ohne Ausbildung einen Modulbaukasten für den Ausbildungsberuf „Fachkraft im Gastgewerbe“.  Mit der Möglichkeit einer späteren Facharbeiterprüfung können die Jugendlichen 13 einzelne Ausbildungsmodule absolvieren, die nach dem Rahmenlehrplan ausgerichtet und durch die IHK anerkannt sind. Nach Teilnahme an allen Modulen können sich die Jugendlichen zur Facharbeiterprüfung anmelden.

Da der Ausbildungsbedarf im Gastgewerbe größer geworden ist, bietet die WEQUA erstmals ihr Leistungsspektrum auch im Rahmen von Verbundausbildung an – ebenfalls ein neuer Weg in der Region, um Jugendliche mit heterogenen Zugangsvoraussetzungen zu einem Facharbeiterabschluss zu befähigen.

MOVE – Jugendolympiade

MOVE – Jugendolympiade

„Europäische Jugendolympiade für interkulturelle Offenheit, Toleranz und Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt“
Der Transnationale Wissens- und Erfahrungsaustausch wird im Kooperationsverbund zwischen der WEQUA GmbH als Antragsteller und der EEPL GmbH als Kooperationspartner realisiert.
Projektlaufzeit: 01.08.2012 bis 31.12.2014

Das Projekt ist in 2 Phasen unterteilt. Bis 2013 ist das zentrale Thema die Vorbereitung von Jugendlichen in Brandenburg auf die Herausforderungen und wachsenden Mobilitätsanforderungen des europäischen Arbeitsmarktes. Dies beginnt bei der Berufsfindung/beruflichen Frühorientierung, über die berufliche Ausbildung, bis hin zum Übergang in den Arbeitsmarkt. Umgesetzt wird es durch die Organisation zweier Europäischer Jugendolympiaden für interkulturelle Offenheit und Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt mit dem übergeordneten Ziel, Strukturen der Ausbildung in verschiedenen europäischen Ländern zu vergleichen und ein Lehrkonzept zur Vermittlung arbeitsmarktrelevanter interkultureller Kompetenzen zu erarbeiten. Zentrales Element sind hier die drei 5-tägigen Olympischen Dörfer, die 2012 und 2013 die im Bundesland Brandenburg in den Landkreisen EE und OSL stattfinden. Die Grundlage des Projektes ist eine Partnerschaft – als Olympisches Komitee - aus 12 europäischen Ländern.

Unsere Projektpartner im Ausland:

Italien, FORIM - Formazione e Promozione per le Imprese Azienda Speciale, Camera di Commercio Industria Artigianato e Agricoltura di Potenza CCIAA

Portugal, AEVA – Escola Profissional de Aveiro

Rumänien, Colegiul Tehnic Energetic, Cluj Napoca

Polen, Stadtverwaltung Krosno

Tschechien, SPSOS, Soukromá podřipská střední odborná škola a střední odborné učiliště o.p.s

Schweden, Slottegymnasiet, Ljusdals Kommun

Niederlande, Stichting Surplus, Enschede

Griechenland, Gerakas Art High School, Athen und General Lyceum of Lavrio

Ungarn, Samuel Szentannai Grammar and Vocational School, Karcag

Österreich, BFI - Berufsförderungsinstitut Oberösterreich

Türkei, Osmancik National Education Directorship

Während der Durchführung des Projektes hat das Thema Mobilität von Auszubildenden für brandenburger Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewonnen, vor allem in Bezug auf die Frage der langfristigen Fachkräftegewinnung, sowie der Bewältigung des demographischen Wandels und der noch immer spürbaren Abwanderungstendenzen junger Menschen. Hier knüpft die zweite Phase (ab 2014) des Olympiade – Projektes an. So sollen die internationalen Partnerschaften die Chance bieten, gezielter nach jungen Menschen aus anderen Ländern zu suchen und den Eingliederungsprozess besser vorzubereiten und zu begleiten. Wir möchten einen Beitrag leisten einerseits die Bedürfnisse der Unternehmen in Bezug auf die Ausbildung junger Menschen und andererseits der an einer Ausbildung in Deutschland interessierten Jugendlichen herauszuarbeiten und besser zu verstehen. Die Zusammenführung der Jugendlichen und Ausbilder soll wieder durch die Durchführung einer Olympiade und der internationalen Workshops stattfinden.
Die Jugendolympiaden
Die Jugendolympiaden finden jedes Jahr unter einem anderen Motto statt, zu dem durch die teilnehmenden Teams ein Beitrag erarbeitet wird. Während der olympischen Woche kommen alle Teilnehmer zusammen. Zentrale Aktivitäten sind in jedem Jahr der Europäische Jugendkongress, der Besuch von Unternehmen und natürlich die Auswertung des Wettbewerbs.

Olympiade 2012

Unter dem Motto „Früher war alles besser-stimmt das?“ haben sich die Jugendlichen mit der Arbeitswelt von heute und gestern auseinandergesetzt, vor allem im Hinblick auf die neuen Möglichkeiten, die ihnen ein vereintes Europa bietet.

Die Gewinner des Jahres 2012

1.Platz: Deutschland, Kjellberg-Gruppe Finsterwalde
2.Platz: Portugal, AEVA – Escola Profissional de Aveiro
3.Platz: Niederlande, Stichting Surplus, Enschede

Einige Beiträge und Filme der Olympiaden finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.

Olympiade 2013

In diesem Jahr sollten sich die Auszubildenden mit den Pros und Contras der Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt auseinandersetzen, sich also Gedanken machen wie es wäre in einem anderen Land zu arbeiten oder eine Ausbildung zu beginnen.

Die Gewinner des Jahres 2013

1.Platz: Portugal, AEVA – Escola Profissional de Aveiro
2.Platz: Griechenland, Gerakas Art High School, Athen und General Lyceum of Lavrio
3.Platz: Deutschland, CampusSchule Lausitz

Olympiade 2014

Da Deutschland in letzter Zeit verstärkt um Auszubildende aus der EU wirbt, wurde das in diesem Jahr zum Thema gemacht. Die deutschen Jugendlichen sollten sich damit auseinandersetzen, wie man ausländische Auszubildende so empfangen kann, dass ihnen der Start erleichtert wird, aber auch wie sie sich schon in ihrem Heimatland auf das Abenteuer Deutschland vorbereiten können und sollten. Die anderen europäischen Teilnehmerländer hatten zur Aufgabe, darzustellen wie sie in anderen Ländern empfangen werden wollen und wie sie sich darauf vorbereiten würden. Wir hoffen damit, deutschen Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, durch die Augen potentieller ausländischer Auszubildender zu sehen. So können sie  ihr Angebot attraktiver zu gestalten.

Die Gewinner des Jahres 2014

1.Platz: Österreich, BFI – Berufsförderungsinstitut Oberösterreich
2.Platz: Schweden, Slottegymnasiet, Ljusdals Kommun
3.Platz: Griechenland, Gerakas Art High School, Athen und General Lyceum of Lavrio

Die deutschen Beiträge Olympiade 2014 finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.

Internationale Workshops

Während des Projektes finden 5 Workshops statt. Dabei tauschen sich Teilnehmer aus allen am Projekt beteiligten Ländern zum Thema Vorbereitung auf den Europäischen Arbeitsmarkt während der Ausbildung aus. Aus den Ergebnissen der Workshops soll am Ende ein Lernkonzept für die Vermittlung interkultureller und sprachlicher Kompetenzen zur Vorbereitung von jungen Menschen auf die Mobilitätsansprüche des Europäischen Arbeitsmarktes entstehen.
Der erste Workshop dieser Reihe fand während des Olympischen Dorfes 2012 statt. Durch die guten Diskussionsvorlagen der Trainer und Beiträge der Teilnehmer konnte der Grundstein für die Arbeit am Lernkonzept gelegt werden.

Zuerst galt es die Schul- und Ausbildungssysteme der verschiedenen Teilnehmerländer zu verstehen, wobei deren Vor- und Nachteile herausgestellt wurden, um Anknüpfungspunkte für das Lernkonzept zu finden. Im weiteren Verlauf wurden best practice Beispiele aus allen Ländern zusammengestellt. Immer wieder wurden dabei Sprachkenntnisse als Kernkompetenz identifiziert. Als nächsten Schritt haben die teilnehmenden internationalen Lehrkräfte in ihrer jeweiligen Schule Methoden getestet, wie man den Schülern diese am besten vermittelt. Die Ergebnisse wurden den anderen Teilnehmern aus pädagogischer Sicht vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Das Lernkonzept für die Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen und softskills in der beruflichen Ausbildung ist fertiggestellt und wird derzeit durch ein Kompendium ergänzt, dass sich mit hemmenden und fördernden Faktoren der Mobilität von Auszubildenden und der Verbesserung der Rahmenbedingungen hierfür beschäftigt.

Integrationsbegleitung von Langzeitarbeitslosen im Landkreis Elbe-Elster

Integrationsbegleitung von Langzeitarbeitslosen im Landkreis Elbe-Elster

ein Projekt der Landesagentur für Struktur und  Arbeit Brandenburg GmbH

Projektdauer: 01.04.2013 – 31.03.2015

Projektziel
Ziel ist es, Langzeitarbeitslose durch zielgerichtete individuelle Unterstützung und Begleitung in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu integrieren.

Am Projekt können Arbeitslose aus dem SGB II und SGB III - Bereich, die länger als 12 Monate arbeitsuchend sind und Ausbildungssuchende über 25 Jahre teilnehmen.

Ablauf
Die Arbeitsuchenden haben über ihre Vermittler oder über Info-Material Kenntnis vom Projekt Integrationsbegleitung erhalten und melden sich persönlich oder telefonisch in unserem Büro in der Turmstraße 9 in 03238 Massen, Tel. 03531-7190757.

Die Aufnahme der Teilnehmer erfolgt nach Absprache mit den beiden Integrationsbegleitern.

Die Teilnehmer werden individuell durch den Integrationsbegleiter in einem 14-tägigen Konsultationsrhythmus über einen Zeitraum von sechs Monaten beraten und betreut. Kommt in diesem Zeitraum ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis zustande, tritt eine sechsmonatige Nachbetreuungsphase in Kraft. Dabei wird sowohl der Teilnehmer als auch sein Arbeitgeber betreut. Jeder Teilnehmer bekommt eine Fahrtkostenpauschale von 60,00 €/ Monat. In der Nachbetreuung entfällt die Fahrtkostenpauschale.

Unsere Angebote für Sie:

- Intensives Profiling: Überprüfung der beruflichen Kenntnisse, vorhandener Qualifikationen und Berechtigungen auf ihre Aktualität
- Aufdecken, Formulieren und Ausräumen von Vermittlungshemmnissen,  realistische Einschätzung der Vermittlungschancen (wo liegen die Probleme, wie können sie ausgeräumt werden)
- Überprüfen der Jobziele auf Realisierbarkeit
- Individuelle Praktika als wichtigen Schritt zur Integration, ist aber kein Muss
- Bei Bedarf Begleitung zu Bewerbungsgesprächen
- Hilfsangebote in sozialen Belangen

BIWAQ – Juselhalle

Die Juselhalle informiert!

Wie wird es mit der Finsterwalder Juselhalle in diesem Jahr weitergehen?

Das Projekt endet am 31. August diesen Jahres und zum jetzigen Zeitpunkt weiß niemand, was danach kommt. Wird ab dem 01. September die Juselhalle wieder verwaisen, oder gibt es eine Möglichkeit die Halle am „Leben“ zu lassen? Fragen, die insbesondere die Bürgerarbeiter beschäftigen.

Mit viel Herz durch die Bürgerarbeiter und Sponsoren wurde aus der guten alten Juselhalle eine repräsentative Begegnungsstätte für Jung und Alt geschaffen. Soll das alles umsonst gewesen sein?

Viele Vereine und Gruppen nutzen bereits kontinuierlich die Juselhalle und würden diese auch gerne weiter in Anspruch nehmen. Wir würden uns über das Interesse weiterer Vereine freuen, damit es für die Juselhalle weitergehen kann.

Trotz der Ungewissheit über die Zukunft, sind weitere Termine geplant.

Warum heißt die Juselhalle denn nun eigentlich Juselhalle?
Die Halle wurde Anfang der 50er Jahre nach der Vulkanisier – Werkstatt der Familie Jusel benannt. Die Vulkanisier – Werkstatt lag genau hinter der Juselhalle und jeder der die Turnhalle besuchen wollte sagte „… wir treffen uns zum Sport bei Jusels…“. Da sich diese Bezeichnung irgendwann so einbürgerte und jeder nur noch von der „Juselhalle“ sprach, benannte man sie dann dem entsprechend um.

Das Team
Das Team, das angetreten ist, um die Juselhalle wieder zum Leben zu erwecken,  besteht insgesamt aus 12  Personen. Davon sind 10 Teammitglieder im Rahmen der Bürgerarbeit, über das „Horizont – Sozialwerk“ angestellt und 2 Teammitglieder über das BIWAQ – Projekt, gefördert durch „das ESF – Bundesprogramm „Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“.

Alle 12 Teammitglieder kommen aus unterschiedlichen Berufszweigen und verfügen über langjährige praktische Erfahrungen.  Ein weiterer Vorteil stellt die tiefe Verbundenheit aller mit der Stadt Finsterwalde dar. Fast alle sind hier geboren oder leben seit vielen Jahren in der Sängerstadt. Jeder weiß um die Geschichte der Juselhalle und ist sich der großen Verantwortung, einen Teil der Geschichte mitschreiben zu dürfen, bewusst.

Wir haben die einmalige  Möglichkeit aktiv an der Planung und  Umsetzung einer  kulturellen Begegnungsstätte in unserer Stadt mit zu wirken. Wir nehmen diese Herausforderung gerne an und hoffen auch andere von unseren Ideen und unserem Engagement überzeugen zu können.

Netzwerke
Gemeinsam mit dem Horizont – Sozialwerk, der EEPL GmbH, der Stadt Finsterwalde und den Bürgerarbeitern soll ein Arbeitskreis ins Leben gerufen werden, der alle wichtigen Entscheidungen, die innerhalb der Projektzeit getroffen werden, mit trägt. Ideen, Vorstellungen und Finanzierungsmodelle könnten in diesem Rahmen von allen Beteiligten erarbeitet, vorgestellt, diskutiert und beschlossen werden.

Regionale Unternehmen und ortsansässige Institutionen sollen durch intensive Dialoge über den Stand der Projektumsetzung informiert und gleichzeitig angehalten werden, sich aktiv in bestimmte Bereiche mit einzubringen. Des Weiteren werden sie die Möglichkeit erhalten, zum Beispiel Workshops, Betriebsfeierlichkeiten oder Versammlungen in den Räumlichkeiten der Juselhalle durchzuführen.

Da die Begegnungsstätte Juselhalle gleichzeitig auch als Schnittstelle für Vereine und andere Bürgerinitiativen, Sportgruppen, Schulen und Betriebe gedacht ist, soll diesbezüglich ebenfalls ein weit reichendes Netzwerk auf- und ausgebaut werden. Die eben genannten Institutionen sollen angesprochen und eingeladen werden, einen Teil ihrer geplanten Aktivitäten, auch in den Räumlichkeiten der Juselhalle umsetzen zu können.

Die Räumlichkeiten
Die Räumlichkeiten der gesamten Juselhalle und des später hinzugekommenen Anbaus befinden sich rein äußerlich in einem desolaten Zustand, die bauliche Grundsubstanz hingegen scheint nicht angegriffen zu sein.

Ziele
Unser Ziel ist es, die momentan leer stehende und verwaiste Juselhalle wieder mit Leben zu erfüllen und daraus eine Schnittstelle für alle Generationen, Nationalitäten und Randgruppen zu entwickeln und zu etablieren, wie es sie in Finsterwalde noch nie gab.

Die Juselhalle soll zu einem zentralen Anlaufpunkt innerhalb der Stadt Finsterwalde heranwachsen.

Interessierte Bürger aus allen Generationen und Nationalitäten sollen sich in den Angeboten ebenso wieder finden, wie von einer Behinderung betroffene Menschen oder andere Zielgruppen.

Kindergärten und Schulen sollen durch entsprechende Angebote ebenso animiert werden die Juselhalle zu besuchen und zu nutzen wie soziale Vereine, Verbände, öffentliche Einrichtungen und Betriebe.

eLbAM

eLbAM – „erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit gesundheitlichen Einschränkungen in einer Aktivierungsmaßnahme zur Entwicklung von beruflichen Perspektiven“

startete am 04.08. für erwerbsfähige Leistungsberechtigte, deren Leistungsfähigkeit aufgrund dauerhafter gesundheitlicher Einschränkungen verringert ist.

Teilnehmerkreis:

- erwerbsfähige Leistungsberechtigte deren Leistungsfähigkeit aufgrund dauerhafter gesundheitlicher Einschränkungen verringert ist
- bei denen zur Unterstützung der dauerhaften Integration umfassende Hilfestellung zur Eruierung nachhaltiger beruflicher Perspektiven erforderlich sind
- zur Vorbereitung der Aufnahme einer beruflichen Qualifizierung

Die Teilnehmer erhalten Unterstützungsleistungen, um eine möglichst dauerhafte, berufliche Integration zu forcieren und gleichzeitig nachhaltige berufliche Perspektiven zu eruieren. Auf Basis eines stärkenorientierten Ansatzes werden neue Zielberufe und Tätigkeiten unter Berücksichtigung des individuellen Gesundheitszustandes definiert und in den regional ansässigen Betrieben durch Praktika erprobt. Durch die Einbeziehung von gesundheitsorientierten Angeboten werden die Grundlagen für eine nachhaltige Verbesserung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit gelegt.

Ziele:

- Erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit gesundheitlichen Einschränkungen zu befähigen ihre persönlichen Voraussetzungen zu den Anforderungen von Berufen und Tätigkeiten realistisch ins Verhältnis zu setzen
- Entwicklung von nachhaltigen beruflichen Perspektiven
- Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit für eine nachhaltige  Verbesserung der Integrationschancen
- Integration in den regionalen Arbeits- oder Ausbildungsmarkt in versicherungspflichtige Beschäftigung oder betriebliche Ausbildung
- Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme

Betrieblicher Nutzen:

- motivierte Arbeitnehmer
- Teilnehmer werden zielgenau auf die Beschäftigungsstelle und auf den konkreten Bedarf des Unternehmens vorbereitet
- Kennenlernen zukünftiger Arbeitnehmer durch Praktika

Unterstützungsnetzwerk für Alleinerziehende im Landkreis Elbe-Elster

Unterstützungsnetzwerk für Alleinerziehende im Landkreis Elbe-Elster

  Das Projekt wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.
Bei dem Projekt (Laufzeit: 01.04.2011- 31.03.2013) geht es um den Neuaufbau eines offenen, kooperativen Kommunikations- und Dienstleistungsnetzwerkes zur Unterstützung Alleinerziehender im Landkreis Elbe-Elster.

Ca. 30 Partner sind hierbei jeweils für bestimmte Teilaspekte zur Unterstützung Alleinerziehender zuständig. Die Arbeits- und Steuerungsstruktur basiert auf einem „kooperativen Management“ von 4 Organisationen, die die Politikfeldbereiche Ausbildung / Arbeit, berufliche Fort- und Weiterbildung, soziale Dienste sowie Gesundheit moderieren und hierbei weitere Netzwerkpartner einbeziehen.

Hier stellen wir Ihnen eine Kurzfassung zum Thema als PDF bereit.

UNA - Erfolgreiche Abschlussveranstaltung
Die Projektlaufzeit des Unterstützungsnetzwerkes für Alleinerziehende im Landkreis Elbe-Elster, ein gefördertes Projekt im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, endet am 31.03.2013.

Wir können auf ein erfolgreich umgesetztes Projekt zurückblicken. Bei unseren Netzwerktreffen wurden u.a. thematische Vorträge wie:

- „Vielfalt der Lebensform Alleinerziehend“
- "Erstansprache bei Suchtproblemen"
- „Familienfreundliche Referenzregion Elbe-Elster - Input zur Wettbewerbsinitiative „Familienfreundliche Unternehmen“ mit anschließender Podiumsdiskussion mit Unternehmern, Kommunen und Netzwerkpartnern mit den Kernthemen: Familienfreundliche Unternehmen, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Potential Alleinerziehende
- „Medien und Sozialkontakte im Netz“
 gehalten.

Es wurden gute Netzwerkstrukturen aufgebaut und vertieft sowie Handlungsanleitungen für die Netzwerkpartner im Umgang mit der Zielgruppe entwickelt. Eine Website  –  speziell für Alleinerziehende – sowie ein Imagefilm über unser Netzwerk sind entstanden.

Seit Januar 2013 gibt es spezielle AnsprechpartnerInnen für Alleinerziehende im Jobcenter Elbe-Elster an den Standorten Finsterwalde, Herzberg und Bad Liebenwerda. Desweiteren wird eine IHK zertifizierte „Berufsorientierte Weiterbildung für Arbeit suchende alleinerziehende Teilnehmer/innen, Berufsrückkehrerinnen und Frauen ohne Berufsabschluss“ in Teilzeit durch unserem Netzwerkpartner  IBS - CEMES Institut GmbH angeboten.
 Der Landkreis Elbe- Elster  entwickelt derzeit ein Konzept zur flexiblen Kinderbetreuung für zu Hause (Tagesmütter/-väter, FamilienpflegerInnen, die Kind(er) sowohl während der Regel- als auch der Randbetreuungszeiten im elterlichen Haushalt betreuen) und die Planung einer Betriebskita durch unseren Netzwerkpartner Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH.

In einem würdigen Rahmen und vor allem auch als Dank an unsere Netzwerkpartner für ihr aktives Mitwirken beim Aufbau und der Festigung unseres „Unterstützungsnetzwerkes für Alleinerziehende im Landkreis Elbe-Elster“ führten wir am 26.02.2013 unsere Abschlussveranstaltung durch.

Während einer Besichtigungstour hatten wir die Gelegenheit die Räumlichkeiten bei unseren Netzwerkpartnern Medizintechnik & Sanitätshaus Harald Kröger GmbH und dem Lebenshilfe Finsterwalde e.V. zu besichtigen. Nach interessanten Einblicken und ausführlichen Erläuterungen zu den Tätigkeitsfeldern und Engagement beider Netzwerkpartner fand die Veranstaltung in der Juselhalle Finsterwalde seinen Ausklang.

WEGE zur Beschäftigungsfähigkeit

WEGE zur Beschäftigungsfähigkeit

Das transnationale Projekt WEGE wird seit Mai 2010 von der EEPL GmbH als Projekträger realisiert. Bis zum April 2013 will die EEPL zusammen mit ihren nationalen und transnatonalen Partnern in einem Wissens- und Erfahrungsaustausch Lösungen für eine bessere Integration von Langzeitarbeitslosen mit besonderen Zugangsproblemenzur Erwerbstätigkeit erarbeiten.

Die nationalen Partner, die Horizont - Sozialwerk für Integration GmbH sowie die WEQUA - Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft mbH aus Lauchhammer und die transnationalen Partner (Stichting Surplus, Enschede/NL; Kommune Sandiviken und die Multitude AB Gävle aus Schweden; der belgische Landesverband der Christlichen Krankenkassen, kurz LCM) wollen bestehende Erfahrungen, Verfahren und Modelle  so austauschen und in gemeinsamer Arbeit derart weiterentwickeln, dass diese im Ergebnis des Projektes praktisch umgesetzt werden können.

Als Lösungsrichtung ist die Entwicklung regionaler Integrationssysteme einschließlich Partnerschaften mit Unternehmen, Kommunen, Sozialpartnern und Gesellschaften als Rahmen für mehrjährige, kontinuierliche Integrationsprozesse von Langzeitarbeitslosen vorgesehen.

In Brandenburg entstehen somit die Voraussetzungen, erstmals ein regionales Integrationssystem für schwerstvermittelbare Langzeitarbeitslose als Pilotvorhaben zu installieren.

Unsere Partner:

Stichting Surplus, Hengelo / Niederlande
CM Sozialversicherung, Belgien
Sandvikens kommun, Schweden